Papilloten Lockenwickler – Was du vor dem Kauf wissen solltest!

In unserem heutigen Beitrag dreht sich alles um Papilloten. Wir möchten die kleinen Helfer für das Haar genauer unter die Lupe nehmen und Dir ihre Vorteile und Möglichkeiten zur Anwendung vorstellen. Außerdem erklären wir Dir, wie Du die Papilloten ohne viel Mühe und Aufwand selbst nutzen kannst, um unterschiedliche Frisuren nach Wunsch zu kreieren. Solltest Du keine Papilloten zur Hand haben, kannst Du mithilfe unserer Tipps Deine eigenen fertigen – aus Materialien, die Du gewiss bereits zu Hause hast. Wir zeigen Dir, wie es funktioniert.

Zu Beginn beschäftigen wir uns aber erst mit der Frage, was Papilloten überhaupt genau sind, und welche Geschichte sie haben.

Rundum flexibel

Um es kurz und knapp zu fassen, könnte man sagen: Papilloten sind Lockenwickler, die verhältnismäßig lang und flexibel sind. 

Diese definierende Kombination aus Beweglichkeit und Länge unterscheidet die Haarwickler von klassischen Lockenwicklern. 

Das zeigt sich nicht nur in der Optik und in der Handhabung, sondern auch im Ergebnis des Frisierens. Die Flexibilität der Wickler wird bewusst eingesetzt, um unregelmäßige Locken zu kreieren. Das bewirkt, dass die fertige Frisur natürlicher wirkt. 

Papilloten, die aufgrund ihrer Form und der Beweglichkeit auch Schlangenwickler genannt werden, können aus unterschiedlichen Materialien gefertigt werden. Früher hat man sich normalerweise mit Papier beholfen. Auch aus Alufolie und Trinkhalmen kann man die Wickler basteln (dazu später mehr). Papilloten, die man heutzutage im Geschäft oder online kaufen kann, sind meist aus Schaumstoff und Draht gefertigt. Im Gegensatz zu den Papierwicklern sind sie weitaus stabiler und strapazierfähiger.

Die Ursprünge

Schon seit vielen Jahrhunderten sind Damen wie auch Herren stets auf der Suche nach Mitteln und Wegen, die Form ihrer Haare zu verändern. Das Ziel der Verwandlung war dabei schon immer, die eigene Erscheinung zu optimieren. Früher galt es in erster Linie, seine Klassenzugehörigkeit zu definieren. Der Adel und Geistliche wollten sich mit besonderen Frisuren klar vom Pöbel der Straße abgrenzen. Locken eigneten sich dafür besonders gut, da sie zumindest in der westlichen Welt verhältnismäßig selten natürlich vorkamen.

Versuche, Locken zu kreieren, kennen wir bereits aus der Antike. In Ägypten fand man sogar Wickler aus Ton, die auf 3.100 vor unserer Zeitrechnung datiert wurden. Die Menschen entwickelten mehr und mehr Ideen und Strategien, um interessante neue Frisuren zu kreieren.

Haar, das mit Papilloten bearbeitet wurde, kam in der Zeit zwischen dem Ende des 12. und Anfang des 13. Jahrhunderts in Mode. Damals wurde es in der Regel von Herren getragen. Für die damaligen Papilloten kam lediglich Papier zum Einsatz. Das Besondere war die neue Flexibilität, welche diese Wickler geboten haben. Die funktionale Beweglichkeit einer Papillote ermöglichte es, andere Locken zu kreieren, als steife Wickler es taten.

Auch heute noch lieben und schätzen wir die Vielfalt in Sachen Haare und Frisuren. Aus diesem Grund sind die Wickler auch heute noch so beliebt.

Die Vorteile

Richtig angewendet zaubern Papilloten ohne viel Aufwand und besonderes Können wundervolle Locken, die von einem natürlich anmutenden Fall und langer Haltbarkeit geprägt sind. Das Beste: Die Schlangenwickler bieten Dir diese wundervolle Lockenmähne, ohne Dein Haar zu strapazieren. Während Glätteisen, Lockenstäbe und Dauerwellen die Struktur Deines Haares schwächen und schädigen können, kommen Papilloten ganz ohne die negativen Einflüsse von Hitze aus. Da die Locken von Papilloten lange gut sitzen, sind chemische Mittel für Sprungkraft und Halt nicht dringend nötig. So eignet sich das Frisieren mit den Haarwicklern nicht nur, um die Gesundheit des Haars zu erhalten, sondern auch um strapaziertem Haar eine Pause von Hitze und Chemie zu gönnen.

Die Nachteile

Zeit und Geduld sind, was Du beim Kreieren von Locken mit Papilloten mitbringen solltest. Dein Haar muss vollständig getrocknet sein, bevor Du die Papilloten entfernen kannst. Ansonsten hängen sich Deine schönen neuen Locken nach nur kurzer Zeit wieder aus.

Außerdem kann das Einsetzen der Wickler Strähne für Strähne Zeit in Anspruch nehmen – besonders dann, wenn Du langes, dickes Haar hast.

Papilloten oder Lockenstab?

Je nach Erfahrung und Geschick gelingt es Dir mit beiden Methoden gleichermaßen, traumhafte natürliche Locken zu schaffen.

An den zuvor vorgestellten Vor- und Nachteilen kannst Du recht gut erkennen, welche Methode für Dich vermutlich die bessere Wahl ist.

Zu erwähnen ist hier auch der Kostenfaktor: Aufgrund der einfachen Materialien sind Papilloten wesentlich preisgünstiger als ein qualitativ hochwertiger Lockenstab. Zudem benötigen die Wickler keinen Strom. So ergeben sich, anders als bei elektronischen Geräten, keine Folgekosten.

Wenn Du gesundes Haar hast, sollte das Frisieren mit einem gut ausgestatteten Lockenstab kein Problem für Deine Mähne darstellen. Beachte aber, dass ein intensiver Gebrauch von Lockenstab und Glätteisen ohne schützende Maßnahmen wie Hitzespray auch gesundes Haar schwer schädigen kann. Wir empfehlen, dass Du Dir und Deinem Haar ab und an Ruhe gönnst und für Deine Locken von Zeit zu Zeit zu Lockenwicklern oder Papilloten greifst.

Tipp: Auf unseren Seiten findest Du viele nützliche Informationen zum Thema Lockenstab und Co.

Unterschiedliche Modelle

Welche Art an Papilloten die richtige für Dich ist, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Besonders wichtig ist es, dass die Schlangenwickler auf die Länge und Dicke Deines Haares abgestimmt sind. Nur so kannst Du sicher gehen, dass Du die von Dir gewünschte Lockenpracht erhältst. Die verschiedenen Arten von Papilloten beeinflussen natürlich auch die Optik der Locken selbst, unabhängig von den Gegebenheiten Deines Haars. Wir zeigen Dir die Unterschiede und erklären Dir, worauf es sich bei der Auswahl zu achten lohnt.

 

Der Durchmesser

Der Durchmesser einer Papillote bestimmt in erster Linie die Größe einer Locke. Je geringer der Durchmesser, desto kleiner ist auch die Locke. Für Dich bedeutet das: Wenn Du Dir engelsgleiche Locken wünschst, solltest Du dünne Papilloten wählen, für üppige Locken eignen sich dicke Modelle.

Bei der Auswahl solltest Du außerdem immer die Dicke Deines Haars beachten. Es gilt die einfache Regel: Dünne Papilloten für dünnes Haar, dicke Papilloten für dickes Haar. Wenn Du mit dickem Haar akkurate Korkenzieherlocken kreieren möchtest, musst Du gegebenenfalls mehr Papilloten einsetzen.

 

Die Länge

Übliche Papilloten haben eine Länge von 15 bis 20 cm. Mit ihnen kannst Du einen kurzen Bob und langes Haar normalerweise ohne Probleme bearbeiten. Für kurzes Haar und besonders lange Mähnen gibt es entsprechend spezielle Ausführungen. Im Zweifelsfalle kannst Du vor dem Kauf Deine eigenen Papilloten zu Hause kreieren und mit den Längen experimentieren. So weißt Du, mit welcher Länge Du beim Frisieren am besten zurecht kommst. 

 

Die Beweglichkeit

Unterschiedlich flexible Materialien bringen unterschiedliche Formen hervor. Das kann auch das Ergebnis des Frisierens mit Papilloten beeinflussen. Wählst Du zum Beispiel Kreiswickler oder einen Steckwickler, die jeweils in einer Schlaufe zusammengebunden werden, werden Deine Locken recht ebenmäßig. Flexiblere Wickler zum Einstecken, sogenannte Flexwickler, haben einen Kern aus Draht. So können sie sich wie ein Kabelbinder in spezielle Formen wie Wellen biegen lassen. Nutzt Du diese besonderen Formen, können aufregende unregelmäßige Wellen entstehen.

Übrigens: auch unterschiedliche Wickeltechniken schaffen verschiedene Lockenformen. Mehr dazu erfährst Du unter dem Punkt „Wickelmethoden“.

Die Nutzung

Wir beantworten gängige Fragen und zeigen Dir Schritt für Schritt, wie Du mit Papilloten die perfekten Locken kreieren kannst.

 

Die Vorbereitung

Trocken oder feucht?

Es ist allgemein bekannt, dass sich feuchte Haare besser eignen, um dauerhafte Stylingergebnisse zu erzielen. Hier greifen zwei Probleme: das Material der Papilloten nimmt kein Wasser auf und das aufgewickelte Haar liegt dicht und kompakt beieinander. Das bedeutet, dass das Trocknen sehr lange dauert. Gute Ergebnisse erhältst Du aber auch, wenn lediglich ein wenig Restfeuchtigkeit im Haar verblieben ist, bevor Du Dein Haar aufwickelst. Wenn Dein Haar bereits trocken ist, kannst Du es leicht mit Wasser befeuchten. Auch ein wenig Schaumfestiger oder andere lockenfreundliche Stylingprodukte können genügen, um dem Haar ein wenig Feuchtigkeit zu schenken. Die Mittel verhindern gleichzeitig, dass sich Deine Locken schnell aushängen – was insbesondere beim Styling von trockenem Haar schnell passieren kann.

 

Wie viele Papilloten sind nötig?

Je nach Haardichte und -länge wirst Du unterschiedlich viele Wickler benötigen. Ausschlaggebend ist auch, wie akkurat Du Dir Deine Lockenpracht wünschst. Je weniger Haare Du auf eine Papillote aufwickelst, desto definierter wird das Ergebnis. Möchtest Du zum Beispiel kleine Locken bei dickem langen Haar, solltest Du mit mindestens 20, lieber mit mindestens 25 Papilloten rechnen. Denn Strähnen aus dick übereinander gelegten Haaren vergrößern natürlich auch die Locken, da der Gesamtdurchmesser vergrößert wird. Für leichte Wellen kann dieser Effekt natürlich auch konkret genutzt werden (je dicker die Haarsträhne, desto üppiger die fertige Locke). Achte darauf, dass sich die Trocknungszeit verlängert, je dicker die aufgewickelten Strähnen sind. 

 

Die Anwendung

  • Verteile hochwertige Stylingprodukte Deiner Wahl auf dem gesamten Haar.
  • Kämme Dein Haar vor dem Aufwickeln noch einmal gut durch. Knötchen und Co. können das Ergebnis negativ beeinflussen. Außerdem kannst Du sie im Nachgang kaum auskämmen, ohne die Lockenpracht zu beschädigen.
  • Unterteile Dein Haar in mehrere Partitionen, um das Einarbeiten der Papilloten zu erleichtern.
  • Setze die Papilloten an den Spitzen der jeweiligen Haarsträhne an.
  • Drücke die Haarspitze an die Papillote und drehe das Haar einmal um den Wickler, sodass die Spitze festgehalten wird.
  • Drehe die Papillote um die eigene Achse bis zur Höhe des Ansatzes. Das Aufrollen gelingt am besten, wenn Du an beiden Enden des Wicklers drehst.
  • Schließe die Papillote, indem Du sie so formst, dass die Enden übereinander liegen. Steckwickler haben an einer Seite eine Öse, durch die Du das andere Ende ziehen kannst. Kreiswickler werden mithilfe des integrierten Klettverschlusses befestigt.
  • Warten, bis das Haar komplett getrocknet ist.
  • Papilloten vorsichtig entfernen.
  • Gehe locker mit den Fingern durch das Haar und/oder schüttle es kopfüber aus, statt es zu kämmen. Der Einsatz der Bürste eignet sich nur dann, wenn Du die Intensität der Locken verringern möchtest.
  • Nutze als Finish Haarspray – für eine Extraportion Halt und Glanz.

Wickelmethoden

Nicht nur die Art und Menge der eingesetzten Papilloten, sondern auch die Methode des Aufwickelns definieren das Endergebnis Deines Locken-Stylings. So kannst Du zum Beispiel statt klassischen Locken auch solche in S-Form kreieren. Dafür kannst Du die Papilloten statt an der Haarspitze am Ansatz anlegen. Auch hier drehst Du die Strähne einmal um die eigene Achse. Danach drehst Du nicht einfach weiter auf, sondern legst Die Strähnen – ähnlich wie beim Flechten – abwechselnd rechts und links um die erste mittlere Strähne.

Ebenfalls denkbar ist es, die Strähnen nicht übereinander, sondern quer über der Papillote aufzuwickeln, sodass der Großteil des Wicklers bedeckt ist. Hast Du Deinen Flexwickler zum Beispiel vorab in eine besondere Wellenform gebracht, erwartet Dich ein überraschend wildes Lockenerlebnis.

Die schönsten Korkenzieherlocken erhältst Du, wenn Du Deine Haarsträhnen vor dem Einwickeln noch ein wenig ineinander zwirbelst.

Einen besonderen Statement-Look kreierst Du, wenn Du Deine Strähnen nicht bis zum Ansatz des Haares aufwickelst, sondern nur bis zur Mitte. Sehr eindrucksvoll wirkt dieser Look, wenn Du langes Haar hast.

Wie lange trocknen?

Je nach Dicke der Strähnen sollten die Papilloten mindestens zwei bis drei Stunden bis zu sechs Stunden im Haar bleiben. Sind die aufgewickelten Strähnen dick, braucht es länger. Dünnes, kurzes Haar kann sogar schon nach 1 1/2 Stunden komplett getrocknet sein.

Ist Dein Haar nicht völlig durchgetrocknet, wenn Du die Papilloten entfernst, werden sich die Locken schnell aushängen. Wenn Du es eilig hast, kannst Du natürlich auch einen Fön zur Hilfe nehmen. Achte darauf, dass Du dann zum Schutz vorab einen hochwertigen Hitzeschutz wie Hitzespray oder -creme auf Deinem Haar verteilst.

Locken über Nacht?

Besonders bei langem und/oder dickem Haar lohnt es sich, die auf Papilloten gewickelten Haare über Nacht trocknen zu lassen. Nach dem Schlaf sollte Dein Haar komplett getrocknet sein. Allerdings ist die Lösung für „Locken über Nacht“ nicht unbedingt die komfortabelste. Flexwickler haben zwar oft eine weiche Oberfläche, die an einen Schwamm erinnert. Der harte Kern, der vorzugsweise aus Draht gefertigt ist, macht sich aber bemerkbar, wenn man auf den Wicklern liegt. Auch Kunststoffenden sind zu vermeiden. Im Grunde eignen sich hier ausschließlich Papilloten, die nur aus Schaumstoff gefertigt sind. Sie machen sich bei Nacht am wenigsten bemerkbar, da sie sich weit zusammendrücken lassen. Steckwickler aus Schaumstoff bieten Dir die Möglichkeit, die Papilloten mithilfe der Öse sicher für die Nacht zu schließen.

Papilloten selber machen

Wenn Du erst probieren möchtest, ob sich Papilloten für Deinen Gebrauch eignen oder wenn Du mit Größen und Breiten experimentieren möchtest, kann es sich lohnen, die Wickler selbst zu machen. Die DIY-Methoden eignen sich auch für den Urlaub oder wenn Du ein paar mehr Wickler benötigst, als Du vorrätig hast. Die Technik erklärt sich fast von selbst: Unterschiedliche Materialien, die in der Regel in jedem Haushalt verfügbar sind, werden in die typische Form von Papilloten gebracht und anschließend ebenso genutzt.

Küchenpapier oder Papiertaschentücher

Das Papier wird einfach zusammengerollt, bis es den gewünschten Durchmesser erreicht. Achte darauf, dass die Rollen lang genug sind, um sie nach dem Aufwickeln verknoten zu können. Nur so halten sie im Haar. Für mehr Stabilität kannst Du die aufgerollten Strähnen mit einer Haarklammer am Ansatz befestigen.

Alufolie

Ähnlich wie beim Küchenpapier wird auch die Alufolie zu einer Papillote gerollt. Alternativ kannst Du das Material auch einfach zusammendrücken. Die Folie bietet mehr Stabilität. Ein Knoten ist nicht nötig, um den Alufolien-Wickler zu befestigen. Du kannst die Enden einfach zusammendrücken und/oder umeinanderdrehen.

Papprollen

Selbst Küchen- oder Klopapierrollen können als alternative Papilloten dienen. Für einen Wickler muss jeweils eine Rolle einfach zusammengedrückt werden. Die längeren Küchenpapierrollen eignen sich besser für lange, Klopapierrollen für kurze Haare.

Trinkhalme

Für aufregende Afro-Locken kannst Du Trinkhalme benutzen. Verwende einfach ein bis drei der Halme für eine Strähne und wickle die Haare wie vorab beschrieben auf.

Papilloten kaufen

Wer öfter Locken mit Papilloten kreiert, kann in professionelle Modelle investieren. Selbstgemachte Wickler müssen immer wieder neu geformt werden. Das bedeutet nicht nur mehr Arbeit, sondern auch mehr Verbrauch an Ressourcen. Die Anschaffungskosten von Papilloten sind – je nach Grad der Professionalität – sehr gering. Zudem können die Schlangenwickler mehrfach genutzt werden. Hochwertige Papilloten halten viele Stylingprozesse. Aber auch Produkte kleiner Marken aus der Drogerie können problemlos mehrere Male verwendet werden.

Dauerwelle mit Papilloten

Wer seine Papilloten-Locken liebt, kann sich mit den flexiblen Wicklern auch eine Dauerwelle machen. Die mit den Schlangenwicklern entstehenden Locken sehen oft weitaus natürlicher aus, als Locken mit typischen Dauerwellen-Wicklern.

Für eine professionelle Dauerwelle empfehlen wir auf jeden Fall einen Besuch beim Frisör. Du kannst die Dauerwelle mit Papilloten aber auch selbst zu Hause machen. Dafür solltest Du keine selbst gemachten Wickler benutzen. Bitte informiere Dich außerdem vorab über die Anwendung und die Risiken, da beim Prozess der Dauerwelle Chemikalien genutzt werden, die schwere Hautreizungen und Allergien hervorrufen können. Beachte außerdem, dass eine Dauerwelle die Struktur des Haares dauerhaft verändert. Die hohen Strapazen machen Dein Haar anfällig für weitere Schäden.

Fazit

Papilloten machen es Dir besonders einfach, Locken einfach zu Hause zu kreieren. Schon haushaltsübliche Gegenstände können als die flexiblen Wickler verwendet werden. Zwar braucht es ein wenig Zeit, bis die Lockenpracht fertig ist. Dafür erhältst Du eine eindrucksvolle Mähne mit exzentrischen Locken, die garantiert Aufmerksamkeit erregt – ohne den schädlichen Einfluss von Hitze und Chemie (außer bei der Dauerwelle).

Probiere es einfach aus!

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Autorin
Autorin Lockenstab

Tanja Jung

Ich habe meine Berufung zum Beruf gemacht und bin seit 2009 leidenschaftliche Friseurin.
Über die Jahre sind mir viele Lockenstäbe von allen möglichen Marken untergekommen. Auf dieser Seite teile ich mit Dir meine Erfahrung zu den diversen Geräten und erkläre dir die Anwendung. Dabei erfährst Du wie man Locken richtig macht und ich verrate Dir auch, welcher mein Lockenstab Favorit ist. Mehr dazu im Magazin 😉 Dort erhältst Du darüber hinaus Tipps und Tricks wie z.B.: “Welcher Lockenstab zu welchem Lockentyp passt” bzw. welche unterschiedlichen Typen es von Lockenstäben gibt.
Wenn Du Fragen oder Hinweise hast, dann schreib mir einfach!

Quellenangabe
  • SE Medland, DR Nyholt, JN Painter et al.: Common Variants in the Trichohyalin Gene Are Associated with Straight Hair in Europeans. In: American Journal of Human Genetics, 2009, 85(5), S. 750–755, doi:10.1016/j.ajhg.2009.10.009, PMC 2775823 (freier Volltext)
  • Straight vs. curly. Davidson College, eine Analyse der Publikation in American Journal of Human Genetics (2009).
  • Leidamarie Tirado-Lee: The Science of Curls, Helix Magazine, 2014.
  • Jonathan Edmonson, Alison Keith: Roman Dress and the Fabrics of Roman Culture, University Of Toronto Press, 2008.
  • Gertrude Kuse-Hahn: Mit Schere, Kamm und Lockenstab. Geschichten eines modernen Friseurteams, Fischer und Fischer Verlag, 2003.
  • Dieter Lück, Hanna Lipp-Thoben: Friseurfachkunde, Springer Fachmedien, 1995, S. 123, 152, 355, 357, 395.
  • Glättbürste gegen Glätteisen – Was sind die Vorteile? In: Glättbürsten. 25. Februar 2017 (glaettbuerste.net)

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